Kurze Geschichte der Johannesgemeinde

Im Jahre 1825 war einer von 214 Einwohnern in Merzhausen evangelisch. Die Evangelischen im Hexental (Merzhausen, Au, Wittnau, Sölden) wurden zunächst durch die Pfarrer der Melanchthonkirche in Haslach, seit 1953 von St. Georgen aus (Lukas-Pfarrei) versorgt. 1967 konnte ein Pfarrvikariat eingerichtet werden. Seit Herbst 1972 gibt es mit eigener Pfarrstelle die Johannespfarrei Merzhausen als Teil der Evangelischen Kirchengemeinde Freiburg. Ende des Jahres 1997 beschloss der Evangelische Kirchengemeinderat Freiburg, den neu entstehenden Stadtteil Vauban kirchlich der Johannesgemeinde zuzuweisen. Heute (Stand: 01.07.2003) gehören zu unserer Gemeinde 3.127 Gemeindeglieder mit Haupt- und Nebenwohnsitz, davon mit Hauptwohnsitz 823 in Freiburg, 1.201 in Merzhausen, 251 in Au, 274 in Wittnau und 186 in Sölden.

Die Johanneskirche (Architekt: Friedrich Eberhard, Freiburg) wurde am Pfingstmontag 1968 eingeweiht. Dazu gehörten Gemeindesaal, Kindergarten und Kirchendienerwohnung. 1984 konnte ein Erweiterungsbau des Gemeindezentrums bezogen werden mit Pfarrwohnung und Amtsräumen.

Seit am Ewigkeitssonntag 1970 die Weigle-Orgel (15 Register) ihrer Bestimmung übergeben wurde, ist die Kirchenmusik ein Schwerpunkt des Gemeindelebens. Hervorragende Studenten der Kirchenmusik sorgten zusammen mit der Johanneskantorei für kirchenmusikalische und zugleich kulturelle Akzente im Hexental.

Seit dem 1.Advent 1977 hängen an der Altarwand der Johanneskirche fünf große quadratische Altarbilder, die von Gabriele Heidecker, Berlin, nach Texten des Johannesevangeliums entworfen und gestaltet wurden. Die abstrakten Bilder stellen die großen Ereignisse des Kirchenjahres dar. Von derselben Künstlerin stammt auch das filigrane Altarkreuz aus Silberdraht in großer Glasschale (1984).


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